Düsseldorfkölndüsseldorfköln

Ich wurde geboren in einem Krankenhaus in Köln-Marienburg. Dafür kann man nichts. Dadurch entscheidet sich aber vieles. Es ist niemals Helau, es ist immer Alaaf. Es ist niemals Alt, sondern immer Kölsch. Mag sein, dass sich das in Berlin egalisiert. Mag sein, dass man am Ende doch Arm in Arm mit Düsseldorfern immer die gleichen Lieder singt. Aber am Anfang steht immer dieses Krankenhaus. In Köln-Marienburg.

Welcher Teufel auch immer mich ritt, ich fuhr dennoch nach Düsseldorf. Und das noch nicht einmal zur Fortuna, sondern zur römischen Zwei. Einer römischen Zwei, die dem Fußballfan an sich das bedeutet, was dem normal denkenden Menschen ein Glas Alt bedeutet. Oder ein Sackgassenschild. Oder eine massive Betonwand. Kein Ort, an den man dringend laufen sollte. Und, der Vollständigkeit halber, kein Glas, das man dringend trinken sollte.

Diese römische Zwei spielte immerhin gegen die SG Wattenscheid 09, deren Farben jeder Mensch kennen sollte, der ein Faible für miserable Fußballmusik hat. Falls ich tatsächlich noch Leser haben sollte… das ohnehin. Falls ich tatsächlich noch Leser haben sollte, die nicht über diese wunderbare Eigenschaft verfügen, so sei ihnen ein wohlbekanntes Videoportal empfohlen. Dort werden Dinge geleistet, die ich hier nicht leisten kann und will. Trash hat im Fußball viele Orte, aber dies ist ein trashfreier Ort. Wenigstens bis zur nächsten Zeile.

Biografien sind es, die den Leser binden. Ich persönlich wuchs teilweise in der wunderbaren Kölner Vorstadt Brühl auf. Von dort nach Köln möchte die Deutsche Bahn von mir inzwischen 3,70 € haben. Ist für 15 km bestimmt legitim, die könnte man schließlich auch laufen. Der HKX allerdings, seines Zeichens eine Privatbahnlinie, verlangt für die Strecke zwischen Köln und Düsseldorf, jeweils Hauptbahnhof, nur einen Obulus von 3 €. Was durchaus konsequent ist, diese Strecke kann man schließlich nicht mehr laufen (oder hoppen, was nach wie vor meine bevorzugte Form des Fortbewegens ist).

Ein Geburtstag war zu feiern. Ein doppelter gar. Nicht meiner, denn erstens bin ich nicht doppelt und zweitens in einer am Anfang des Textes bereits gewürdigten anständigen Stadt geboren. Man kann sich dennoch nicht von dem Makel befreien, Fortunen zu kennen. Und so zogen wir in das altehrwürdige Paul-Janes-Stadion ein, harrend der Dinge, die da kommen würden. Im Heimbereich, warum auch immer. Kein formvollendetes Gastspiel. Und nicht einmal ein Groundpunkt für mich, der ich diesen Garten Eden der Düsseldorfer Fußballkultur bereits beim Fortuna (II)-Derby vor einem Jahr beehrt hatte.

Da ist das Ding.

Da ist das Ding.

Es fing schlecht an. Also, global betrachtet schlecht. Im Prinzip passierte gar nichts, bis auf die Tatsache, dass zwei Mannschaften sich über die Sportart zu einigen versuchten, die sie gemeinsam auf dem Rasen künftig darbieten wollten. Kurz hinter Beachvolleyball traf ein gewisser Herr Taskin aus der Halbdistanz das Wattenscheider Tor. Was eine Halbzeitführung für die gastgebende römische Zwei bedeutete.

Quasi. Weil Sonntagsschüsse in der Regionalliga prinzipiell durchaus beliebt sind und zudem noch nicht Halbzeit war. Der Ausgleich aus rund zwanzig Metern warf die Pausenteebeutelzusammensetzung der Römisch-Zwei-Fortuna dann doch völlig durcheinander. Das Stadion kochte, und zwar keinen Pausentee. Insbesondere die geschätzten fünfzig Wattenscheider, die allerdings angesichts der eingangs angestellten Berechnungen auch Anfahrtskosten von je etwa zwanzig Millionen Euro hätten haben müssen.

Die hätte man mal besser in den Kader investiert. Dieser gewisse Herr Taskin hatte jedenfalls in Minute 58 keine allzu großen Probleme damit, einen annähernd abgewehrten Freistoß doch noch zur Führung einzuköpfen. Bejubelt von doch durchaus zahlreichen Menschen, die sich nicht mit der Vorstellung zufriedengeben wollten, dass das Fußballwochenende nur durch die Haarpflegeprodukte von Roman Weidenfeller und Andrea Pirlo an Form gewinnt.

Kopfbälle waren in diesem Spiel prinzipiell beliebt, so auch zwei Minuten später. Man kann es als Ausgleich bezeichnen, man kann es als folgerichtig bezeichnen. Vermutlich war es beides. Jedenfalls entwickelte sich ab dann ein offener Schlagabtausch, der zwar kein Abtausch war und auch ziemlich frei von Schlägen, aber zumindest offen.

Jens Langeneke war es schließlich vergönnt, diesen Zustand zu beenden. Zwar bestand nach wie vor kein Abtausch und in diesem Fall fehlte auch die Offenheit, aber zumindest war es ein Schlag. Mit seiner ganzen Erfahrung boxte sich der Verteidiger vom Platz.

Es passierte trotzdem nicht mehr viel. So bleibt am Ende bloß die Erkenntnis, dass der Torwart der zweiten Mannschaft von Fortuna Düsseldorf jedenfalls namentlich große Ähnlichkeiten mit einem ehemaligen Trainer des FC St. Pauli hat.

Heimat. Jaja.

Heimat. Jaja.

Und dass der HKX zum Glück in beide Richtungen fährt. /juli

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Mbombela, 30.01.2013 – Fußball, Ficken, Alkohol

Eine Nacht in einem Bordell erfordert es, jedenfalls sofern man wie ich selbst gelegentlich Opfer eines recht pubertären Humors wird, sämtliche Phrasen bezüglich sexueller Dienstbarkeiten auszureizen. Weiterhin erfordert eine solche Nacht ein hohes Maß an Fokussierung auf jene Großtaten, die zu vollbringen unser eigentliches Ziel in Mbombela war. Auf deren Liste ganz oben stand nunmehr dann doch, todesmutig die Waschräume aufzusuchen. Wobei sowohl die Funktion des Waschens, als auch deren Gestalt als Raum wie bereits erwartet eher zweifelhafter Natur waren. Auch mein erstaunlich guter Schlaf hatte daran nicht allzu viel geändert.

Hier zeigte sich wieder einmal die haushohe planerische Überlegenheit meines lieben Mitreisenden. D., der bereits am Vorabend die Dusche aufgesucht hatte, war sich wohl der Tatsache bewusst, dass Warmwasser am frühen Morgen nicht zu den Leistungen zählt, für die dieses Etablissement berühmt ist. Aber soll bekanntlich gut für den Kreislauf sein.

Aber einen Fernseher gab es. Welche Kanäle? Nun.

Aber einen Fernseher gab es. Welche Kanäle? Nun.

Es ist erstaunlich, was so alles in einen Rucksack passt.

Es ist erstaunlich, was so alles in einen Rucksack passt.

Einen solchen wollten wir nun auch durch Mbombela unternehmen, nachdem für die Schönheiten dieser Stadt bislang nicht allzu viel Zeit geblieben war. Das wiederum durchaus naheliegende Wortspiel sei an dieser Stelle auszulassen. Genauer: Wir wählten uns einen Wildtierpark als Ziel, der zwar vermutlich nicht ernsthaft mit dem Krüger-Park konkurrieren konnte, im Gegensatz zu diesem aber noch vor Anpfiff gut erreichbar war. So dachten wir.

Dieser befand sich nach unseren Informationen in den gehobenen Vierteln Mbombelas, wobei jener Aspekt leider nur allzu wörtlich zu verstehen war. Nach der Lesotho-Episode dennoch eine akzeptable Abwechslung, ausnahmsweise auch bei erträglichen Temperaturen die Zeit mit Bergwandern zu verbringen.

Auf unserem Weg kamen wir an zahlreichen jener Hostels vorbei, die es laut D. in ganz Mbombela kaum gab und die mitnichten ausgebucht waren. Darunter auch die vormalige Unterkunft von T. und M., von der die beiden uns so begeistert vorgeschwärmt hatten und die – wiederum D. zufolge – für unsere Bedürfnisse viel zu weit außerhalb lag. Nun ja, eine halbe Stunde Fußweg war es vielleicht schon.

Während ich diese meine Beobachtung D. gegenüber mehrfach lautstark betonte, fiel uns auf, dass in unserer Umgebung erstaunlich wenige Wildtierparks zu sehen waren. So verfielen wir auf die in ihren Erfolgsaussichten bereits sattsam bekannte Idee, Einheimische zu fragen. Es wurde uns geraten, an einem großen weißen Haus rechts abzubiegen. Ein schöner Rat in einem Wohnviertel, das ausschließlich aus großen weißen Häusern und Abzweigungen nach links besteht.

Mit diesem recht originellen Wildtiererlebnis im Gepäck verließen wir Uptown Mbombela unverrichteter Dinge wieder gen Bordell, um unsere Rucksäcke zu befreien. Das gelang, erstaunlicherweise sogar ohne Aufpreis. Und es gelang sogar, sie im Security Office des Busbahnhofs zu hinterlegen. Sollte der geneigte Leser jemals nach Mbombela kommen und irritiert darüber sein, dass meine Wenigkeit sich im Gästebuch des dortigen Busbahnhofes verewigte – dies ist der Grund.

Ein Stückchen Heimat, auch Neukölln-Britz war verewigt.

Ein Stückchen Heimat, auch Neukölln-Britz war verewigt.

Nacktheit wird hier groß geschrieben.

Nacktheit wird hier groß geschrieben.

Vorsicht - auch in Südafrika ist Illegales oft verboten.

Vorsicht – auch in Südafrika ist Illegales oft verboten.

Eine lokale Spezialität fehlte noch. Klipdrift-Cola, also auf Berliner Verhältnisse übertragen quasi der südafrikanische Futschi. Allerdings tatsächlich noch wohlschmeckender als jene geschätzte Neuköllner Spezialität. Von Alkohol, soviel konnte man inzwischen sagen, haben sie da unten echt Ahnung. Der sich anschließende Dreiviertelliter Castle Milk Stout gehörte dann schon fast zum guten Ton, während wir der Ankunft des Shuttlebusses harrten.

Mit diesem Ziel waren wir auch fast die einzigen. Im Vergleich zu gestern herrschte auf den Tribünen gähnende Leere. Mag sein, dass Togo gegen Tunesien nicht unbedingt nach großem Fußball klingt. Mag auch sein, dass die Fans beider Mannschaften erst an diesem Spieltag den Weg nach Mbombela überhaupt hätten antreten können.

Auf Empfehlung von D. wagte ich mich anstatt der üblichen, eher mäßigen Burger diesmal an Pap & Beef als Lieblingsstadionessen der vornehmlich schwarzen vornehmlich unteren Schichten. Eine jener Ideen, auf die ich schon zwei Wochen zuvor hätte kommen sollen. Dreierlei Salate, dazu gewohnt hervorragendes Fleisch und der namensgebende Maisbrei. Ein kulinarisches Fest für einen Preis, zu dem in Deutschland wohl nicht einmal die durchschnittliche Stadionwurst zu bekommen wäre. Es gibt viele Gründe, dieses Land zu lieben. Das Essen, ohne Frage, ist einer davon.

Die Menschen auch. Selbst wenn sie plötzlich das Fotografieren auf der Pressetribüne untersagen, was bei genauerer Betrachtung als recht interessante Idee erscheint. Egal – vom Stadion selbst hatte ich bereits ausreichend Bildmaterial und die Sicht auf das Spielfeld war von dort oben aus fotografischen Gesichtspunkten ohnehin eher mäßig.

Ganz anders das Spiel. Beide Teams begannen stark, Togo wurde mit der frühen Führung belohnt. Danach kam es zu einem Festival der Elfmeter, sowohl der gewünschten und verdienten, als auch der realen. Togo bekam gleich zwei berechtigte Strafstöße inklusive eines Platzverweises für den tunesischen Torhüter nicht, Tunesien hingegen zwei unberechtigte bis absurde. Dass den Nordafrikanern zusätzlich ein berechtigter Elfmeter verweigert wurde, konnte die Wogen im Stadion kaum glätten. Wirklich jeder war nunmehr auf der Seite Togos.

In diesem Pfeifkonzert gelang Tunesien zunächst aus bereits genannter Torentfernung der Ausgleich. Dem zweiten Schützen versagten jedoch kurz vor Schluss die Nerven. Der Klang des Aluminiums vermischte sich mit dem Jubel des Mbombela Stadium. Kurz darauf war es besiegelt, das historisch erstmalige Ausscheiden aller arabischen Teams bereits in der Vorrunde. Manchmal ist auch der Fußball gerecht.

D. befand sich seit seinem Hostel-Fauxpas auf Wiedergutmachungskurs. Es traf sich, dass er vor dem Stadion einem österreichischen Kollegen aus der Redaktion des Ballesterer begegnete. Die Rückbank seines Mietwagens sorgte für einen unerwartet komfortablen Rückweg zum Busbahnhof, von wo aus es für uns in wenigen Stunden wieder einmal Richtung Johannesburg gehen sollte. Für ein paar gemeinsame Biere und Gespräche über unsere bisherigen Turniererfahrungen war vorher dennoch Zeit. So langsam gab es dann doch die eine oder andere erzählenswerte Episode.

Weiter ging es mit unserem Vorsatz, sämtliche Fernbuslinien des Landes kennen zu lernen. Cityline war pünktlich, sauber und nicht allzu überfüllt. Ein guter Start in unsere vorletzte Etappe, ein guter Start nach Port Elizabeth und Cape Town. /juli

In Sachen Anhalt

Das hier ist Fußball? Ach so. Darauf konnte im Prinzip niemand kommen. Es fing doch schon so diffus merkwürdig an. Sechs mir bekannte Menschen, mich selbst mitgezählt, die es vorziehen, in sechs unterschiedlichen Bahnen zu diesem Spiel zu fahren. Divide et impera. Teile und saufe.

Das Spiel, ach so. Der SV Babelsberg, seines Zeichens 1903 gegründet und offenbar neulich 110 Jahre alt geworden. Gratulation. Und der 1. FC Magdeburg. Seines Zeichens Scheißverein und Europapo. Irgendwann mal. Das versprach ein gewisses Maß an Unterhaltung. Sollte es auch geben.

Ein relativ üblicher Babelsberger Anfang soweit. Von den genannten sechs Bahnen nahm ich zwar nicht die späteste, aber immerhin die vorletzte. Die Chance, zu erfahren, ob es in 14482 wirklich besser sei als in Sachsen-Anhalt, war mir somit genommen. Ich glaube dennoch, dass dem so ist.

Es brannte zumindest einiges, als ich das wunderbare Karl-Liebknecht-Stadion betrat. Die durchaus beeindruckende Jubiläums-Blockfahne auf Babelsberger Seite übrigens nicht. Immerhin. Man kann Pyrotechnik ja mögen, wie ich alter Südländer das grundsätzlich tue, aber unter einer brennenden 40-Meter-Blockfahne möchte man auch nicht unbedingt stehen. Das sahen auch die Magdeburger so, die deswegen zur Warnung diverse Signalraketen abfeuerten. Funktionierte.

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Hier ist deutlich sichtbar, wie Magdeburger und Babelsberger Fans zwecks Gewährleistung der Sicherheit aller Anwesenden kommunizieren. Per Rauchzeichen, weil Sprache in Sachsen-Anhalt noch nicht so verbreitet ist.

 

Fußball gab es tatsächlich, im allerweitesten Sinne. Nachdem ich zuletzt in Lichterfelde bereits die ersten beiden Babelsberger Tore verpasste, kam mir persönlich auch das ganz gelegen. Weniger gelegen kam mir, dass direkt inmitten eines sehr angeregten Gesprächs über Einbauküchen (und ihre Vermeidung) das erste Tor des Tages fiel. Für Babelsberg, soviel wurde mir erklärt. Im weitesten Sinne nach einer Ecke. Nun ja, St. Pauli kann halt nicht überall sein.

War auch verdient. Im Spielverlauf präsentierte sich die Mannschaft von Cem Efe nun ballsicher, schnell im Umschaltspiel und…. ja. Mehr halt nicht. Die Torchancen hatte der charmante Europapo aus Magdeburg. Eine davon nutzten sie dann kurz vor der Halbzeit nach beeindruckender Einzelleistung. Würde ich persönlich 50 Meter mit Ball sprinten, ich würde mir wünschen, dass am Ende dieser 50 Meter ein Späti mit Kippen und Bier auf mich wartet. Und jemand, der mir den Ball abnimmt. Der geschätzte Sachse und Anhaltiner sah das offenbar teilweise anders und freute sich viel mehr über den ebenfalls anwesenden Mitspieler, dem er nach diesem Gewaltakt einen butterweichen Ball servieren konnte. Ob er den Torjubel dann trotzdem mit Kippen und Bier verbrachte, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Es gab eine zweite Halbzeit, soviel sollte man auch vorab erwähnen. Die Pause war dennoch viel zu kurz, um dem hervorragenden indischen Imbiss am Stadioneingang die ihm eigentlich gebührende Ehre zukommen zu lassen. Babelsberg mag für fußballerische Gourmets ein schwieriges Pflaster sein, für den handelsüblichen Gourmand ist es der richtige Ort. Ach ja, lecker war die ganze Angelegenheit nebenbei auch.

In Minute 52 ging Magdeburg in Führung. Warum, das wusste niemand so ganz genau. Insbesondere der Gästeblock wusste nicht, wohin mit seinen Emotionen. Dieses Problem zu lösen, blieb fortan den diesmal eher recht weißen Blau-Weißen überlassen. Wie es dem Land der Frühaufsteher angemessen erscheint, ließ man sich exakt 15 Minuten Zeit für das Verfluchen des Gegners, den Versuch, ihn stumm zu schalten oder an die Wand zu werfen und schlussendlich für eine recht überzeugende Snooze-Ecke. 2:2. Soll es geben, gelegentlich, in dieser Sportart.

Diverse Anhänger des 1. FC Magdeburg waren dennoch der Ansicht, dass eine engere Bindung zwischen Spielern und Fans hergestellt werden müsste. Lautstark wurde auch der Wunsch geäußert, Fanutensilien mit den Anhängern des SV Babelsberg auszutauschen. Der Versuch gelang halbwegs. Bedauerlicherweise betrat in diesem Moment ein drittes Team den Rasen und setzte völlig neue Maßstäbe im Offensivspiel. Derart verschüchtert, war es weder dem Europapo aus Magdeburg, noch der blau-weißen Equipe möglich, wieder den Rasen zu betreten.

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So sehen Sieger aus.

Am Ende wurde das Spiel erstaunlicherweise doch zwischen zwei Mannschaften fortgesetzt, unter freundlicher Mithilfe der geschickt auf der Grundlinie postierten Ordner. Und es kam zu einem regulären Ende. Es gab keine Platzverweise, es gab keine Toten. Insofern darf man vermutlich von einem erfolgreichen Ostderby sprechen. /juli