Ich hab noch einen Koffer in…

Nürnberg? Ich habe zwei Geschichten zu erzählen!

Nummer eins. Es war März. Es war 2011. Wir standen in Berlins Mitte, so dort platziert, als hätte der Erzähler einer späteren Welt uns genau dorthin gewünscht. Wochenendticket, Regio. Nürnberg ist östlicher, als man das von Hamburg aus oft denkt. Und damit gedanklich näher.

Plauen. Gibt es auch. Klingt nach spontanem Unwohlsein, womit das lokale „Sternquell“ auch recht treffend beschrieben ist. Zugfahrt. Kennt man. Keine weitere Beschreibung wert. Nur erwähnt, weil ich an noch keine Zwischenstation auf einer Auswährtsfahrt jemals so wenig denken wollte wie an diese.

Nürnberg, um damit zu beginnen, lag damals in der Bundesliga. Der magische FC auch, halbwegs. Nach dem Derbysieg taumelnd, wenn nicht selbstvergessen, versuchte man, die historische Dimension dieses Ereignisses nicht durch weitere Punktgewinne in dieser Liga zu unterminieren. Von diesem Projekt begeistert, hatten wir uns unsere Tickets natürlich längst gesichert.

Gleiches taten die lokalen Ordnungsbehörden an der ersten zuständigen Raststätte mit demjenigen, der diese unsere Tickets in Händen hielt – ihn sich sichern. Kurz gesagt: Tickets weg, wir in Franken. Spricht dennoch für einen Besuch am Stadion des lokalen Bundesligisten, bekanntlich in einem wunderbaren Naherholungsgebiet gelegen. Irgendwas mit Reich.

Dieses Naherholungsgebiet inzwischen recht verspätet betretend, vernahmen wir, offenbar doch ein wenig spät dran, nicht nur den Anpfiff, sondern auch direkt in Folge ein einprägsames Beispiel des örtlichen Liedguts, genutzt zum Feiern von Torerfolgen. Einprägsam schon deswegen, weil wir auf halbem Wege um die Kurve daran erinnert wurden, wie sich ein solches Nürnberger Tor nun anhören möge. Und vor dem Eingang zum Gästeblock, sicher ist sicher, auch noch einmal.

Angesichts der bislang gespielten 15 Minuten waren wir frohen Mutes, dass die Magischsten der Magischen ohne größere Probleme mindestens vier oder fünf in Franken niemals besungene Tore würden beisteuern können, und zahlten deswegen anstandslos die für dieses einmalige Erlebnis wie ein Scherz anmutenden 27 Euro für einen Sitzplatz.

Der Rest der Geschichte dürfte den Älteren bekannt sein. Der erste Schritt zum Klassenerhalt war getan mit diesem 0:5 in Nürnberg.

Der erste Schritt zur Rückreise wiederum nicht (oder auch: in gleichem Maße). Ein wesentlicher Nachteil dieses Wochenendtickets besteht darin, dass es lediglich sehr begrenzte Optionen eröffnet. Unsere führte offenbar nach Halle. Über das allseits bekannte Großheringen. Eine Stadt, die neben dem Bahnhof aus einigen protofaschistischen Karnevalsfeiern und einem mysteriösen Industriegelände bestand. Jeder, der einmal an einem Samstagabend in Friedrichshain war, wird wissen, wovon ich rede.

Dennoch kam irgendwann überraschend doch noch ein Zug, der uns hiervor errettete. In das bereits einmal zu oft erwähnte Halle. Ein reichlich relativer Begriff von Rettung, aber der einzige verfügbare. Nicht der allerbeste Ort, um als St.-Pauli-Fan noch ein Bier zu trinken. Ein Bier, das für sechs Stunden reicht.

Wir taten dies in einer anonym bleiben wollenden Mönchengladbach-Fankneipe, die uns, als sie ihre eigene Existenz nicht mehr ertrug, in den „Dschungel“ verwies – also in die offenbar einschlägige Großstadtdisko. Sofern der geneigte Leser nach einem wirklich intensiven Gefühl von Einsamkeit sucht, sei ihm die Toilette einer Hallenser Disko im St.-Pauli-Outfit empfohlen. Am Abend nach einem Heimspiel des lokalen FC, wohlgemerkt. An einem Abend, an dem die lokalen Fans des lokalen FC mit den lokalen Frauen nicht so richtig viel Glück hatten. Also, wie bereits erwähnt, an einem Samstagabend.

Einer von ihnen, nennen wir ihn Ronny-Jerome oder liebevoll RJ, nahm uns aus mir bis heute nicht bekannten Gründen in Schutz, was durchaus wörtlich zu verstehen ist. Bier gab er uns und dazu den Weg hin zum Bahnhof, wo wir… feststellten, dass das nunmehr zu lösende neue Wochenendticket uns nicht nur nach Berlin, sondern vorher auch nach Aue bringen könnte. Wo der 1. FC Union mittags spielen sollte. Es sei der Fantasie des Lesers überlassen, was in der Folge hinsichtlich unserer Reisepläne passierte. Das Spiel endete 0:0. Und wir irgendwann am Ostbahnhof.

Wenn man bereits einschlägige Erfahrungen mit einer Region gemacht hat, möchte man sie beim nächsten Mal natürlich im geeignetsten, sichersten Umfeld bereisen, das gerade möglich ist. Im Falle des FC St. Pauli nennt sich dieses Umfeld „Sonderzug“.

Der vorstehende Absatz war notwendig, um die Inhalte wirken zu lassen. Genau wie der Sonderzug. Eine zeitliche Planung, die ihresgleichen sucht: Um ein Uhr auf nach Hamburg per Bus, so war der Plan. Dort um vier, sechs Uhr Abfahrt. Dann Nürnberg, Spiel, Satz, Sieg. Zurück. Drei Uhr Bus nach Berlin. Montag topfit. Läuft.

Oder so ähnlich. Das mit dem Sonderzug passte schon, der Bus vorher auch. Direkt hinter dem Fahrer sitzen, heißt, im Zweifel höchstens so schwerverletzt wie er selbst zu sein. Worauf er uns auch mehrfach hinwies. Wir waren erst brav, dann schlafend, dann da.

Hamburg neigt an Wochenenden meiner Beobachtung nach dazu, noch ein wenig besoffener zu sein als Berlin. Mag aber auch sein, dass der Hauptbahnhof während des Hafengeburtstags hier keinen gültigen Rückschluss zulässt. War jedenfalls nicht der beste Ort der Welt – denn der liegt ja bekanntlich dort, wo der Magische usw. spielt.

Also irgendwo im weitesten Sinne südlich. Sind wir dann mal hingefahren. War nett. Kann ich empfehlen, die Hinfahrt zu Spielen im Sonderzug. Alle so optimistisch.

Zwischendurch waren wir in Nürnberg. Ausgestiegen. Sonder-U-Bahnen. Bullen überall. Stadion. Fußballspiel, kann ich nicht empfehlen. Jede Ecke für Nürnberg vom Stadionsprecher angesagt, weil wir ja nicht mehr so gut mitzählen konnten. Irgendwas zwischen gewonnen und verloren und egal, glaube ich. Und dann auch wieder zurück in den Zug.

Der fuhr dann bis Lüneburg. Dort war Pause. Sehr lange Pause, wegen eines vermutlich tragischen Ereignisses, was ich auch nicht weiter kommentieren kann oder möchte. Unser Bus von Hamburg nach Berlin war jedenfalls weg. Guter Plan, mal wieder – siehe oben.

In Hamburg angekommen, mit rund zwei Stunden Verspätung, lief uns unverhofft allerdings die Deutsche Bahn über den Weg. Ohne jemals irgendeine Strecke mit ihr gefahren zu sein, warfen wir uns ihr willfährig an den Hals. Um uns loszuwerden, spendierte sie ein Taxi. Nach Berlin.

Drei Stunden später, zuhause angekommen (und zwar vor dem ursprünglich avisierten Bus), wusste ich, dass das mit mir und Nürnberg irgendwie nichts wird. Mit mir und St. Pauli bin ich da optimistisch. Wir haben ja noch ein paar Saisons. See ya! /juli

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Runde Sache

Wie schreibt man eigentlich über Fußball? Tja. Über dieser Frage brütete ich monatelang, panisch, kein Bein mehr auf die Erde bekommend oder doch mehr als je Beine habend. Am Ball vorbei, meist drüber, gelegentlich drunter, ihn selten treffend und dann meist schlecht. So entstehen Texte jedenfalls nicht. So steigt man auch nicht auf, das liegt sicherlich mit an mir.

Aber erklärt mir mal, wie denkt man eigentlich über Fußball? Gewonnen. Verloren. Eigentlich meistens verloren. Blöder Trainer. Blöder Trainer weg. Neuer Trainer da. Neuer Trainer toll. Neuer Trainer gewonnen. Neuer Trainer verloren. Neuer Trainer blöd. Neuer Trainer toll. Alter Trainer blöd. Alter Kader toll. Das klingt wie ein schlechter Neue-Deutsche-Welle-Song, nicht wahr? (Die Frage dahingestellt, ob es überhaupt gute gab.)

Ich persönlich denke über Fußball meist in exakt zwei Worten, die im Großen und Ganzen auch nicht wirklich Worte sind. Hin. Und: Da. Hin da!

Der Name dieses Blogs erinnert daran, dass für mich im Zweifel jedes Spiel ein Auswärtsspiel ist. Menschen, die die Autobahn zwischen Hamburg und Berlin auch nur einmal gesehen haben, werden mich voll und ganz verstehen. Kein Ort, an dem man seine Flitterwochen verbringen möchte. Falls man überhaupt Flitterwochen verbringen möchte. Ein Ort, den es zu überwinden gilt. Der Eiserne Vorhang des Magischen FC. Für mich persönlich jedenfalls, ganz bescheiden gesagt.

Wo wir schon bei „Eisern“ sind, können wir über den entsprechenden Gegner diverse Mutmaßungen anstellen. Sicher einer der angenehmeren Vereine aus dieser Region des Landes, bestimmt uns allen relativ wohlgesonnen. Blutsbrüder werden wir trotzdem nicht. Wer andere Menschen, wer Fans eines anderen Vereins als „Schädlinge“ bezeichnet wie gegen RB Leipzig geschehen, der kann sich meiner… gesunden Skepsis sicher sein. Also kein Freundschaftsspiel. Schade eigentlich, haben wir doch so selten.

Wäre dies ein Konzertbericht, ich würde die „Bratze-Beerdigung“ im Übel & Gefaehrlich höchst lobend erwähnen. So kann ich das leider nicht, weil meine Leser Input erwarten. Daher kann ich leider nur sagen, dass es vielleicht eins der besten Konzerte meines Lebens war, in einer Location, um die jede normal denkende Stadt dieser Welt Hamburg beneiden sollte. Reicht aber auch dazu.

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Erwacht von den viel zu Lebendigen zu den bloß Halblebendigen musste ich lediglich noch sieben Karten erwerben, um sechs davon loszuwerden, und schon konnte ich hungrig, verkatert und fernab der Heimat ins Stadion. Aus diesen Faktoren ein Erlebnis zu konstruieren, um das mich eigentlich die ganze Welt beneiden müsste, das schafft nur der magische FC.

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Und er fing ambitioniert an damit. Flanke, Budimir auf dem Weg zum Tor, Budimir gestoppt, Elfmeter. Rot. Kann man geben. Hätte ich jetzt nicht. Aber ich war ohnehin viel zu sehr damit beschäftigt, Jubel, Bierbecher, Kater und Zigarette in Einklang zu bringen, um dem Schiedsrichter hier zu widersprechen. Nöthe. Sicher. Tor. Kam mir ein wenig bekannt vor, kann man auch gerne weiterhin häufiger wiederholen.

Union rannte nun trotz Unterzahl an. Sofern „Anrennen“ bedeutet, dass man den Ball planlos nach vorne schlägt und dem Gastgeber das eigene Tor etwa so anbietet wie der Bierstand dem Fan ein neues Getränk. Die Chancen allerdings waren ähnlich exakt unter dem Eichstrich gezapft, und so ging es mit einer hochverdienten knappen Führung in die Pause.

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Nach etwa 65 Minuten wurde Lasse Sobiech von einem Gegenspieler in seiner Yogaübung gestört, indem dieser per Kopf versuchte, sein rechtwinklig gestrecktes Bein herabzuzwingen. Diese Unhöflichkeit wurde seitens des Schiedsrichtergespanns leider nicht geahndet, stattdessen wurde der meditierende Verteidiger verwarnt.

So verunsichert trat die gesamte Mannschaft des magischen FC in eine nur von gelegentlichen Sprints durchbrochene Sitzblockade ein. Was Gandhi nicht gelang, schaffte Marc Rzatkowski in der 73. Minute – die 2:0-Führung gegen inzwischen nicht mehr allzu imperialistische Unioner. Die sich folgerichtig auch nicht beschwerten, als der bislang ebenfalls recht friedlich gebliebene Philipp Tschauner kurz vor Schluss den Angriff zum verdienten 3:0 einleitete.

Ein verdienter Sieg vor dem heimischen Bunker, was will man mehr?

Beispielsweise – einen unverdienten, im höchst fremden südlichen Neukölln. Denn sofern man wieder nüchtern war oder sich jedenfalls wieder halbwegs geradeaus bewegen konnte, lockte in Rudow die Begegnung des örtlichen TSV gegen Tennis Borussia Berlin (von der virulenten Homolobby gerne auch als „TeBe“ bezeichnet).

Der TSV Rudow ist insbesondere wegen Christian Ziege bekannt. Der insbesondere wegen eines Schwarz-Rot-Gold-Iros bekannt ist. Was zum TSV Rudow passt, weil der neben Christian Ziege insbesondere wegen seiner Nazi-Fans bekannt ist. Die freuen sich jedes Jahr sehr auf das lila-weiße Gastspiel, weil sie dann zeigen können, wie sehr Nazi-Fan sie sind. Nehme ich an. Ich war noch nie Nazi-Fan.

Dementsprechend polizeilich gestaltete sich auch die Anreise. Der gemeine Rudower war im Prinzip pflegeleicht. Zwar scheißt er auf unsere bunte Welt, aber wir hatten rechtzeitig Zeitungspapier untergelegt. Ein Mittel, das man da gar nicht so gut kennt. Genau wie bunte Welten.

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Das Schlimmste, was man über dieses Spiel sagen kann, ist (neben dem Fakt, dass es in Rudow stattfand) die gesamte erste Halbzeit. TeBe wirkte etwas verkatert und der TSV Rudow entdeckte offenbar die Grenzen der faschistischen Ideologie.

In der zweiten Hälfte führte ein Blitzangriff des TSV zum Führer. Zur Führung. Aber so etwas kann man auch kontern. TeBe tat das nach etwa drei Minuten. Zehn Minuten später war Michael Fuß zur Stelle. Einer Stelle, die er im Nachhinein vermutlich nicht beschreiben könnte. Auf eine Weise, von der er im Nachhinein vermutlich keine Ahnung hat. Jedenfalls traf er. Zur Führung.

Und zum Sieg. Der Heimweg verlief erstaunlich ruhig, abgesehen von dem Hertha-Nachwuchs-Hooligan, der uns allen vermutlich in einigen Jahren ziemliche Probleme bereiten wird. Insbesondere dann, wenn er rausbekommt, wie man WordPress-Blogs zum Urheber zurückverfolgt.

Man kann nun mal nicht immer schreiben, das gebe ich zu. Aber wie wärs, wenn man öfter gewinnt? /juli

Zu den üblichen Dramen

Ein Versprechen nicht einzulösen, das kommt selten vor bei mir. Diesmal war es ein halbes Versprechen, das ich erst jetzt und auch nur halb einlösen werde. Während sich diverse Autoren dieses Blogs (vulgo: Ich) mit Unwichtigkeiten wie dem Afrika-Cup, Umzügen, einem Studium und dem Versuch, weiterzuatmen beschäftigten, trudelte auch der Magische FC wahlweise dem Untergang oder der Rettung entgegen. Gegen Cottbus, in Sandhausen, gegen Köln und Frankfurt, in Aalen, gegen Regensburg, bei Union, gegen Paderborn und zuletzt in Dresden. Neun Spiele dieses Jahr. Null Worte dazu von meiner Seite. Ein unhaltbarer Zustand, das sehe ich ein. In etwa so unhaltbar wie Kopfbälle unseres Torhüters. Aber beginnen wir am Anfang.

Oder besser doch nicht. Cottbus. Kann man überspringen. Ich für meinen Teil war da gerade in Kapstadt. Scheint mir die bessere Entscheidung gewesen zu sein, so ketzerisch das in den Ohren des wahren Fans auch klingen mag. Aber gut, es gibt auch Menschen, die duschen freiwillig kalt. In dem Fall, habe ich mir sagen lassen, war es eher lauwarm. 0:0 jedenfalls. So wie im letzten Spiel vor der Winterpause. Habe bis heute keine bewegten Bilder davon gesehen. Ob ich das im Alter noch bereuen werde, weiß ich nicht.

Im Alter jedenfalls bereuen werde ich, das darauffolgende Spiel tatsächlich im Fernsehen verfolgt zu haben, in der wie üblich wunderbaren Astra-Stube Neukölln, frisch zurück aus Afrika, braungebrannt, verarmt und in mäßiger Vorfreude auf Liga 2. Ach was, in totaler Vorfreude eigentlich. Mit hohen Erwartungen und großen Hoffnungen. Wer verliebt ist, der denkt nicht klar. Erst recht nicht nach wochenlanger Abstinenz. Und in der Mehrzahl der Momente ist das auch gut so.

Man kann sagen, wir haben wenigstens mal wieder ein Tor geschossen. Dass es nach einem mehr als zweifelhaften Elfmeterpfiff fiel, nun, das darf man gerne verschweigen. Ähnlich wie die vier Tore, die der SV Sandhausen zuvor schoss. Irgendwo zwischen Lachen und Weinen, irgendwo zwischen Regensburg und Heidelberger Vorstädten, zwischen Erhängen und Erschießen überstand man auch das. Es ist gelegentlich ein erstaunlich hilfreiches Getränk, dieses Astra.

Konnte ja nur besser werden. Und: Wurde es auch. Wieder einmal Astra-Stube Neukölln, die Fußballreisenkasse muss sich erstmal wieder füllen nach diesem Afrika-Parforceritt. Diesmal Heimspiel. Diesmal Frankfurt. Diesmal Sieg. Diesmal Ginczek. Ginczek, Ginczek, Ginczek. Keine Ahnung, wer zuletzt dreimal in einem Spiel für den Magischen FC traf. Verdient aber war es. Eine der besseren Saisonleistungen, ein Funke Hoffnung im sich nach den letzten mäßigen Auftritten langsam doch wieder anbahnenden Abstiegskampf. Viel zu viel Glücksgefühl also, um noch großartig darüber schreiben zu müssen, nicht wahr?

Schon wartete nämlich der große Verein meiner Heimatstadt, ein wesentlich weniger magischer FC. Montagabends, zu meiner erklärten Lieblingszeit also. Weil sie neben dem lieben Geld auch diesmal meine Entschuldigung war, das Spiel in einer eventuell bereits genannten Berliner Lokalität zu verfolgen. War auch gar nicht mal so gut insgesamt, also das Spiel, nicht die Lokalität. Eventuell hätte man einen Punkt holen können. Hat man nicht. Christian Clemens wird wissen warum. Vielleicht weiß der auch, weswegen ich in meiner Erinnerung die Reihenfolge der Spiele gegen Frankfurt und Köln vertauschte. Egal. Drei Punkte sind drei Punkte, null sind null. Sollen mich die Statistiker doch steinigen – meine Anschrift gibts im Impressum.

Aalen schreibt sich mit zwei A und besiegt sich mit einem Tor. Das man durchaus früher hätte machen können, aus Rücksicht auch auf meinen Gesundheitszustand. Ginczek, wieder einmal. Per zweifelhaftem Elfmeter wieder einmal. Nach einer beeindruckenden Energieleistung, einem Sprint, einem Dribbling gefühlt über den gesamtem Platz, in der letzten Spielminute. Scheint doch nicht so ungesund zu sein, die Luft dort unten. Vielleicht würde es sich lohnen, ein wenig davon nach Hamburg zu importieren.

Beispielsweise für Heimspiele gegen Regensburg, wenn auch zu hoffen steht, dass dies das vorerst letzte dieser Art gewesen sein dürfte. Wer sich definitiv vorerst verabschiedete, war Daniel Ginczek. Mit der ungefähr dämlichsten Mittelliniengrätsche eines Stürmers, die ich… nun gut. Ist ja passiert, und auch wenn ich mich in diesem gesamten Text nicht richtig für eine Zeitform entscheiden werde können, die Sperre wird inzwischen abgelaufen gewesen sein. Dass man sich als Magischer FC, der etwas auf sich hält, direkt nach so einem Platzverweis noch den Ausgleichstreffer einfängt, bedarf keiner weiteren Erwähnung. Dass man wiederum in der Nachspielzeit in persona Florian Bruns zum Sieg trifft, umso mehr. Hat geholfen, die Aalener Luft.

Eines meiner Saisonhighlights natürlich die Partie an der Alten Försterei bei Union. Halte ja von Blutsbrüderschaft und dem ganzen Quatsch nix, logisch als Sympathisant eines üblicherweise in lila-weiß spielenden Berliner Vereins. Trotzdem schönes Stadion, lauter Support und meistens sehr intensiv geführte, interessante Partien. So kam es. Zweimal zurückgelegen. Zweimal ausgeglichen. Nochmal zurückgelegen. Vergessen, auszugleichen. Weiter zurückgelegen. Spiel vorbei. Intensiv, man merkt es. Davor und danach ganz viel Familientreffen und, ich muss es gestehen, nicht allzu wenig Alkohol. Diese Fußballfans eben, weiß man ja. Deswegen auch keine Fotos, beziehungsweise lediglich eins. Man kann es sich aber auch gut vorstellen, ohne es zu sehen. Es sind zwei Flaschen Beck’s Gold darauf abgebildet. Warum, weiß ich nicht. Behaupte ich mal.

Ein wenig ausgenüchtert notgedrungen dann am Folgespieltag doch wieder Fernsehfußball. Gegen Paderborn zu führen, war kein revolutionäres Erlebnis in dieser Saison. Den Ausgleich zu kassieren: Auch nicht. Immerhin nicht durch einen Ex-Spieler der Braun-Weißen. Deren zwei aber schossen Paderborn in Front, abermals Deniz Naki sowie der erst im Winter an die Pader (gibts die?) gewechselte Mahir Saglik mit einer Koproduktion. (Ja, die gibts. Aber die Born?) Typisch für den FC St. Pauli dieser Saison ist, dass er auf alles eine Antwort weiß. Häufig ist es zwar die falsche Antwort, noch häufiger passt sie nicht einmal zur Frage und so gut wie immer ist sie völlig absurd, aber in diesem Fall eben nicht. Nun, Letzteres vielleicht schon. Philipp Tschauner, seines Zeichens Torwart. Seines Zeichens Schütze des Ausgleichstors gegen den SC Paderborn. Es gibt viele Wege, sich zur Legende zu machen. Dies ist eventuell einer davon.

Was fehlt, ist Dresden. Genau genommen fehlt Dresden niemandem. Erstens, weil es ja da ist und zweitens, weil es, selbst wenn das nicht der Fall wäre, nicht viele Gründe birgt, vermisst zu werden. Das haben die Alliierten damals schon ri… ach, egal. Es geht ja um Fußball. Und so schön Dresden städtebaulich sein mag, so unschön sind nun mal viele Teile der Fanszene der SG Dynamo. Die haben die Alli… Fußball. Der großartigste Fanclub der braun-weißen Berliner Welt organisierte einen Bus. Ein Grund für mich, dann doch mal wieder auswärts zu fahren. Abgesehen davon, dass ich auch noch Geburtstag hatte. Das einzige noch schönere Geschenk als ein St.-Pauli-Spiel ist bekanntlich ein Auswärtssieg.

Sagen wir es einmal so: Den gab es nicht. Ich verweise diesbezüglich gerne auf meinen Bericht zum magischen 3:2-Sieg im Hinspiel. Man lese ihn einfach genau umgekehrt, wie auch immer das funktionieren mag. Dann kommt dabei eventuell ein detaillierter Bericht über die Ereignisse des Rückspiels raus. Wenn nicht, dann nicht. Service: Nach 2:0-Führung 2:3 verloren. Kann man machen, muss man nicht. Der Rest ist wieder einmal Schweigen und Fassbier. Fotos? Nö. Demnächst mal wieder.

Wo stehen wir also nun? Wir stehen, wo niemand stehen will, wollen dort aber gerne bleiben. Mittelmaß, grauestes, unterstes. Sieben Punkte entfernt vom rettenden Ufer Relegation, allerdings wohlgemerkt von oben. Es könnte also schlimmer sein. Über den Aufstieg zu reden, erspare ich uns allen an dieser Stelle. Über den hsv reden könnte man hingegen zur Ablenkung durchaus ein wenig, so ein 2:9 gegen den FC Bayern darf schließlich nicht allzu schnell in Vergessenheit geraten.

Bei allem Reden, allem Schreiben, allen jetzt endlich auch verlorenen und losgewordenen Worten: Gewonnen werden muss, so einfach ist das. Beispielsweise am Samstag gegen 1860. Mir persönlich jedenfalls käme das gar nicht mal so ungelegen. /juli

Auch im Regen

Tourifoto, irgendwie. Aber deutlich nasser.

Ich weiß nur, es wird regnen und hört so schnell nicht auf… Rosenstolz, jaja. Nicht unbedingt der Kern meines Musikgeschmacks (was für den bereits hier zitierten John Lennon ebenso gilt, am Rande bemerkt). Dennoch ging mir dieser Song schon bei meiner mittäglichen Ankunft im nassen Hamburg nicht mehr aus dem Sinn. Er passte zur sportlichen Situation des magischen FC, zu meinen Gedanken, nicht zuletzt ganz profan zum Wetter. Und wenn ich mir einmal einen Titel ausgesucht habe, bleibt der. Selbst wenn er am Ende nicht mehr ganz zur Realität passt. Realität ist in gewissen Situationen ohnehin ein völlig überschätzter Aspekt – es geht ums Gefühl.

Und davon war an diesem ganzen langen Tag mehr als genug da, immer wieder und in ganz widersprüchlichen Richtungen. Schon bei meinen Wegen kreuz und quer durch Hamburg auf der Suche nach etwas, das ich nicht genau beschreiben kann und will. Am Ende auch nicht weiter wichtig, weil bloße Randerscheinung. Ziel und Anlass der Fahrt war schließlich das Millerntor. FC St. Pauli gegen den 1. FC Union Berlin. Mein erstes Spiel in Hamburg seit dem 21. Dezember 2011. Ich behaupte ja immer, lieber auswärts zu fahren und tue das in der Tat auch wesentlich häufiger. Bin mir seit Freitag nicht mehr ganz sicher, ob das Selbstbetrug sein könnte. Noch so ein Gefühl. Aber mal nicht kitschig werden.

Die Hinfahrt war insgesamt nicht so geil. Zwar in netter Gesellschaft, was deren selbstgewählten Teil anging. Dabei aber vergessen, dass auch Unionern das Quer-durchs-Land-Ticket ein Begriff sein könnte. Ich hab ja gar nicht mal viel gegen den Verein, eher im Gegenteil sogar eine gewisse Grundsympathie. Was daran liegen könnte, dass das Publikum und der Verein beim anderen Berliner Proficlub mich nun überhaupt nicht reizen. Und Menschen polarisieren eben gerne. Nicht eben hochsympathisch aber erschien mir schon häufiger derjenige Teil des Köpenicker Publikums, der über die Berliner S-Bahn hinaus reisefreudig ist. So auch in diesem Fall. Neben der weltbewegenden Erkenntnis, dass „bei Pauli auch die Frauen saufen“ (was als soziologische Beobachtung sicher nicht unbedingt falsch ist, aber angesichts meiner in diesem Moment alkoholfrei trinkenden Begleiterinnen etwas anlassfrei anmutete), gab es immerhin nix Spektakuläres. Höchstens Anstrengendes. Und wir haben es, das sei zu erwähnen, sogar überlebt.

Danach wie angedeutet zweieinhalb Stunden auf Spurensuche. Kann man machen. Bin ohnehin zu selten in Hamburg momentan. Der Regen hat da auch nicht so gestört, passte irgendwie einfach. Bei meinem Eintreffen am AFM-Container gegen 16 Uhr wars sowieso wieder trocken. Hauptgrund für mein Zittern um den Erhalt der gewählten Überschrift. Aber für das Hamburger Wetter bin ich ja nun nicht verantwortlich.

Lange nicht gesehen.

Dass man für den Zeitpunkt zwischen Ankunft und dem Moment, in dem man sein Ticket auch wirklich in der Hand hält, Zeit einplanen sollte, ist keine wirklich neue Erkenntnis. Das lag in diesem Fall nicht an meinem persönlichen Kartengott (du bist toll), sondern an anderen Faktoren. Aber zwanzig Minuten Vorlaufzeit reichen auf der Süd in der Regel ja aus. Spannend, zum ersten Mal die (zumindest für mich noch ziemlich) neue Gegengerade von innen zu sehen. Bin gespannt, wie das wird am Ende. Erstaunlich viel Optimismus um mich herum, schon vor Anpfiff wirklich gute, wenn auch etwas angespannte Stimmung. Den Namen „Frontzeck“ vernahm ich im Stadion nicht, fällt mir soeben auf. Vielleicht hab ich das ja auch nur geträumt mit diesem Trainertausch.

Zur Choreo möchte ich nicht viel sagen. Die Perspektive von der Süd aus ist da optisch naturgemäß etwas ungünstiger. Auf der Anzeigetafel wars sehr chic und Stadionverbote sind zweifellos ein immer noch und immer wieder wichtiges Thema. Mir selbst wurde an diesem Abend wieder so richtig klar, was für ein Gefühl das Stehen am richtigen, einzigen Ort – dem Stadion meines Vereins – bedeutet. So schön es anderswo auch ist. Derart zuhause ist man, soweit es um Fußball geht, einfach nirgendwo anders. Es ist unerträglich, wenn diese Möglichkeit und dieses Gefühl durch oftmals kollektive Strafen mit ebenso oftmals zweifelhafter Beweislage entzogen wird. Dass das auch ein Zeichen von Hilflosigkeit ist, bringt den Betroffenen leider nix.

Nun ja, das Spiel gab es auch noch. Sah gut aus. Ein Auftreten als Mannschaft, endlich wieder. Ich war ein bisschen überrascht. Deutlich besser im Spiel jedenfalls als Union. Aber was hilfts – bei denen steht ein Mattuschka auf dem Platz, und dessen wirklich herausragende Fähigkeit sind nun mal Sonntagsschüsse. So schnell liegt man hinten. Saglik dann noch im Pech, und am Stand von 0:1 änderte sich bis zur Pause nix mehr. Unverdient, aber wie gesagt: Gerechtigkeit steht in keinem Regelwerk dieser Welt. Wo es drinsteht, wird gelogen.

In der Halbzeitpause ein wenig Blindenfußball, auch als Werbung für das seit etwa einer halben Stunde vermutlich beendete Blindenfußball-Hallenmasters in Hamburg. War bestimmt ne tolle Veranstaltung – ich persönlich fand das jedenfalls alles recht beeindruckend. Super Sache. Und echter Sport, nix anderes. Hoffentlich gut besucht gewesen, verdient hat es das allemal.

Die zweite Hälfte begann nicht übel, nämlich mit dem Ausgleich. Florian Mohr mal wieder. Was soll man auch machen, wenn es die Stürmer nicht selbst richten. Noch besser als ein Ausgleich wäre eine Führung, darum kümmerte sich der ohnehin starke und engagierte Fin Bartels. Noch besser als eine Führung ist ein Sieg, und den gabs nicht. Trotz kämpferisch und teils sogar spielerisch mehr als brauchbaren Auftretens. Trotz eines Mahir Saglik, der im genau richtigen Moment Gegengerade und Süd zu Lautstärken antrieb, die vielleicht sogar den Unionern im Gästeblock nicht ganz entgangen sind. Die waren ja sowieso laut wie immer. Jedenfalls aber schön zu sehen, dass ein Saglik, dem bei vielen immer noch das Etikett „Söldner“ anzuhaften scheint, sich bei uns offenbar auch zuhause fühlt. Oder ihm wenigstens nicht ganz egal ist, wenn 20 000 das Team zum Sieg schreien wollen.

Wie gesagt, dazu reichte es nicht. Herrn Mattuschka und seine Fähigkeiten erwähnte ich bereits. Sowas klappt auch zweimal. Ein 2:3, wie irrtümlich zunächst durchgesagt, wurde es zwar nicht. Die Durchsage traf aber das Gefühl, das im ersten Moment vorherrschte. Nicht ein gewonnener, sondern zwei verlorene Punkte. Das Stadion habe ich trotzdem mit einem Lächeln verlassen. Endlich wieder ein Spiel, das diesen Namen auch wirklich verdient hat. Es hat Lust auf mehr gemacht. Paderborn, wir kommen. Vielleicht hört der Regen ja doch bald wieder auf.

Astra einpacken, Fanladenrumsteherei, zurück nach Berlin. Diesmal glücklicherweise mit dem Auto. Viel zu spät angekommen. Versucht, zu schlafen. Versucht, den bereits mit dem Klingeln drohenden Wecker zu verdrängen. Daran ein wenig gescheitert.

Denn Teil zwei des Fußballwochenendes stand ja im Grunde direkt bevor. Club Italia gegen Tennis Borussia Berlin. TeBe auswärts im eigenen Stadion. Anstoß um 12 Uhr. Diversen Verrückten schienen das ausreichende Argumente zu sein, ab 9 Uhr mit dem Schiff vom Berliner Dom gen Jungfernheide aufzubrechen. Klar war ich dabei.

Kurz vor Weltuntergang.

Das erste Bier hatte ich beruhigenderweise erst gegen etwa 9:15 in der Hand. Mein Zustand fügte sich recht gut ein in die Absurdität dieser ganzen Fahrt. Dem Union-Dampfer begegneten wir natürlich auch. Er hat es, glaube ich, überstanden. Über die Musikuntermalung sei der Mantel des Schweigens gehüllt. Ich schrieb über mein letztes TeBe-Spiel, dass gewisse Dinge nur dann zu ertragen seien, wenn man Teil davon ist. So dürfte es hier auch gewesen sein. Manchmal verbietet es sich, wach und nüchtern auf Dinge zurückzuschauen. Eigentlich so gut wie immer.

Ein Marsch zum Stadion inklusive Pyro und purem Hass war selbstredend auch im Programm. Man weiß ja, wie man sich auswärts zu verhalten hat, und das „Hooligänse“-Banner gab die Richtung eindeutig vor. Eine Stunde vor Anpfiff (und der war um 12! Samstags!) am Stadion, alle zusammen in den Gästeblock. Der sah so aus, wie er eben bei einem ehemals hochklassig spielenden Verein aussieht, dem in den letzten Spielzeiten ein wenig die Gastmannschaften mit eigenen Fans abhanden gekommen sind. Und die Gästetoiletten anscheinend auch. Zumindest ich hab sie nicht gefunden.

Eine 2:0-Halbzeitführung klingt nach einer sicheren Sache. Aber wir sprechen hier ja über TeBe. Deswegen hatte sich nach Ausgleich in Unterzahl irgendwann so ziemlich jeder mit einem unbefriedigenden, aber immerhin auswärts geholten Punkt halbwegs abgefunden. Dieses Spiel aber dauerte dank des für Club Italia häufig durchaus hilfreichen Schiedsrichters 96 Minuten – und bereits das Ende der regulären Spielzeit nutzte Lila-Weiß für die erneute Führung. Die man dann mit der ganzen Cleverness und Abgezocktheit eines Sechstligisten über die Zeit brachte. Also: mit Ach und Krach.

In der Folge noch diverse unmotivierte Getränke im Casino des Mommsenstadions. Mit grandiosem Timing brach ich schließlich auf – in dem Moment, in dem ich das Stadion verließ, ging die Welt unter. Es ist erstaunlich, wie durchnässt man nach fünf Minuten Fußweg trotz eines Regenschirmes sein kann. Da es ja regnete, hatte selbstverständlich auch die S-Bahn ihre Schwierigkeiten. Irgendwann aber war ich tatsächlich… nee, nicht zu Hause. Aber das ist eine völlig andere Geschichte.

Meine Kamera ist übrigens jetzt endlich auch da – ab sofort also Schluss mit den mäßigen Handyaufnahmen. Naja, zumindest teilweise. Wenn ich Lust hab. Wir werden sehen. Ist sowieso Länderspielpause jetze. Aber Fußball is ja immer. TeBe spielt zum Beispiel Freitag gegen den BAK. Und im Notfall schreib ich irgendwas übers Leben daneben. Vielleicht auch nicht. Wunderbaren Sonntag. /juli

 

PS: Eine 2:0-Halbzeitführung klingt nicht nur nach einer sicheren Sache, sondern auch nach einer ziemlich falschen Information. Meine Expertise im Wahrnehmen von Toren war etwas getrübt durch… nun, sagen wir, Schlafmangel. Es stand zur Halbzeit im Mommsenstadion natürlich 2:1, vielmehr 1:2 aus Sicht des Heimvereins. Das Endergebnis war richtig. Der Spielverlauf auch, irgendwie. /juli